„9 Tage wach“ mit Eric Stehfehst

„9 Tage wach“ mit Eric Stehfehst

(c) edel books

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Eric Stehfest, bekannt aus „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, erzählt in seinem Buch „9 Tage wach“ über sein Leben mit der Droge Chrystal Meth. Seine Geschichte ist seit dem 30. März 2017 im Buchhandel erhältlich.

„Modedroge ist nicht die richtige Bezeichnung für diese Droge. Crystal ist ein Geist, der sich sehr gut verstecken kann. Nennen wir sie lieber Arbeitsdroge, Leistungsdroge oder einfach Kriegswaffe“, stellt Eric Stehfest klar, wenn man ihn auf Chrystal Meth als DIE Modedroge anspricht. Zusammen mit Michael J. Stephan schrieb er ein Buch über die drastische Kraft von Chrystal Meth und was es heißt, seine letzte Chance zu nutzen.

Eric war abhängig, und zwar von der gefährlichsten Partydroge der Welt – Chrystal Meth. Über zehn Jahre lang verlor er sich in der Droge. Nur durch ein Jahr andauernde Entziehungskur schaffte er den Weg von den Drogen weg. Auslöser für sein Umdenken war ein neun Tage anhaltender Rausch, den er fast nicht überlebt hätte.

In „9 Tage wach“ beschreibt er nun seine Zeit in der Drogenszene, den schmerzhaften und langen Entzug und ein jahrelanges Versteckspiel. Dabei setzt er sich mit seiner Jugend in der sächsischen Provinz, seinem Doppelleben auf Theaterbühnen und Clubtoiletten auseinander sowie mit der Vorbelastung seiner Familie, da seine Urgroßväter im zweiten Weltkrieg methamphetaminabhängig waren. Dank starker und schonungsloser Wortwahl, gibt er dem Leser teils nachdenklich, teils tragikomisch seine Erfahrungen als Drogenabhängiger wieder. Dabei lässt er weder die extremen Trips oder Schizophrenie, noch Themen wie Promiskuität oder Kriminalität aus. Doch Eric Stehfest nutzte seine Chance und ist heute frei von der Abhängigkeit und möchte aufklären und sensibilisieren – vor allem Jugendliche.

Inzwischen blickt Eric Stehfest gestärkt in die Zukunft: „Das Wissen der Jahre, die hinter mir liegen, ist das Fundament meiner Handschrift, bei allem was ich tue. Meine größte Aufgabe ist es, meinen Beruf und meine Familie gleichberechtigt zu behandeln. Die Wertigkeit der Dinge, die ich sehen und hören darf, empfinde ich als enorm. Ich schütze meine Naivität und möchte nie wieder nicht staunen.“

Einen weiteren Einblick in das Buch gibt der Buchtrailer.

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