GZSZ befasst sich erneut mit Tabuthema: Freitod oder aktive Sterbehilfe?

GZSZ befasst sich erneut mit Tabuthema: Freitod oder aktive Sterbehilfe?

Katrin (Ulrike Frank) ist entsetzt, als Tills (Merlin Leonhardt) Krankheit wieder erbarmungslos zuschlägt...

Foto: RTL / Benjamin Kampehl

So dramatisch und herzzerreißend ging es bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ noch nie zu. Till „Bommel“ Kuhn, gespielt von Merlin Leonhardt, leidet in der Serie seit langem an einer unheilbaren Nervenkrankheit, dem „Lancaster-Syndrom“. Alle Lebenskräfte haben ihn verlassen. Bommel und Katrin stehen nun vor der Entscheidung: Freitod oder aktive Sterbehilfe?

Auch wenn es sich bei dem „Lancaster-Syndrom“ um eine fiktive Krankheit handelt, so greift die Serie damit doch wieder ein großes Tabuthema auf. GZSZ-Producer Damian Lott betont: „Selbstverständlich gab es viele und heftige Diskussionen – wie bei allen unseren Stories. Sobald wir uns eines Themas annehmen, von dem wir wissen, dass es nach wie vor heftige Kontroversen auslöst, spiegelt sich dies natürlich auch in unserem Umgang damit. Alle Argumente für und wider werden auch innerhalb des Story-Teams und der Produktion diskutiert und von allen Seiten beleuchtet.“

GZSZ-Produzentin Petra Kolle stellt sich bereits auf eine überwältigende Zuschauerresonanz ein. „Wir haben im letzten Jahr einige krasse Tabuthemen angepackt: Inzest, stille Geburt, Stalking. Unsere Zuschauer haben darauf durchweg positiv reagiert.“ Die erfahrene Fernsehmacherin weiß: „Sowohl durch die guten Quoten als auch in den Reaktionen auf Social Media Plattformen sowie in unserer Markforschung erhalten wir von den Zuschauern enormen Zuspruch. Sie sind oftmals froh, dass GZSZ Themen anpackt, die anderswo gern vermieden werden, im Alltag der Menschen aber durchaus vorkommen. Und das ist ja auch der Kern unserer Arbeit: No Conflict – No Story!“

Ulrike Frank, die die Rolle der Katrin Flemming spielt, steht zu 100 Prozent hinter der Entscheidung, ein solch kontroverses und schwieriges Thema in der Serie aufzugreifen: „GZSZ wagt sich immer wieder an kontroverse Themen, wie zuletzt mit der Inzest-Geschichte im Umfeld der 6000. Folge. Das regt an, sich darüber Gedanken zu machen und erzeugt Spannung.“ Sie verspricht: „Wir haben uns dem Thema selbstbestimmtes Sterben mit Respekt und Sorgfalt genähert.“

 

Einen Einblick in die Dreharbeiten und O-Töne von Ulrike Frank und Merlin Leonhardt findet ihr hier.

 

„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ – immer montags bis freitags um 19:40 Uhr bei RTL.