Guido Reinhardt im Interview mit dwdl.de

Guido Reinhardt im Interview mit dwdl.de

Guido-Reinhardt2_CCO-UFA-SERIAL-DRAMA_Lachen_Credit-Matthias-DavidGuido Reinhardt, CCO und Produzent UFA SERIAL DRAMA, spricht in einem Interview mit dwdl.de über die Themenvielfalt in deutschen Serienformaten, den Vergleich zum amerikanischen Serienmarkt und den Mut neue Serienprojekte zu realisieren. Angesprochen wird auch die Entstehungsgeschichte der neuen wöchentlichen Serie von UFA SERIAL DRAMA.

Herr Reinhardt, ihr Kollege Ralf Husmann sagte gerade in einem Interview: „Das deutsche Fernsehen aber möchte möglichst allen gefallen. Das führt immer zum kleinsten gemeinsamen Nenner und nicht zu ‚Breaking Bad‘.“ Hat er damit recht oder nicht?

Sowohl als auch. Aber ich möchte ihm widersprechen. Er hat mit Sicherheit recht, dass es keinesfalls zu „Breaking Bad“ führt, wenn man möglichst allen gefallen möchte. Dass das aber automatisch zum kleinsten gemeinsamen Nenner führt, sehe ich nicht so. Es geht nicht so sehr um den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern um die größtmögliche Vielfalt – zumindest bei den Formaten, die wir herstellen. Und darin besteht auch gar kein Widerspruch, weil größtmögliche Vielfalt bedeutet, eine Vielzahl an Themen zu haben, die bewegen und dadurch die Zuschauer an eine Serie binden. Wenn das gelingt, bekommt man Formate, die sich auch über einen sehr langen Zeitraum sehr positiv entwickeln.

Hier geht es zu dem vollständigen Interview.